Shino erklärt Fanservice

AMP-fanservice
Heute erklärt euch der Shino mal ganz genau, was es mit „Fanservice“ auf sich hat. Warum ich das tue? Weil ich gerade Lust dazu habe. Ob ihr so eine Erklärung nötig habt? Das könnt wohl nur ihr selbst entscheiden.

Ich finde es immer wieder belustigend, wie einige Leute mit dem Begriff Fanservice umgehen. Da gibt es wieder die einen, die Animes wohl fast nur deswegen schauen und wieder die anderen, für die der Begriff der Inbegriff des Bösen ist. Fanservice ist ja schlecht, da sie einem Anime die Konsistenz raubt und sowas. Einige Leute lieben halt die Verallgemeinerung.

Was ist denn nun aber genau Fanservice, oder die Frage sollte besser heißen, was kann denn alles Fanservice sein?

Ecchi Fanservice
Itsuka Tenma 02
Dies ist wohl die typischste Form des Fanservices und auch das, worauf sich die meisten beziehen, wenn von Fanservice die Rede ist. Hierbei ist es letztenendes auch egal, ob es sich nun um einen Pantsu Shots, oder gleich um eine Nacktszene handelt. Es geht einfach nur darum, etwas zu bieten, was den Zuschauer sexuell anspricht. Viele Anime Konsumenten haben z.B. einen extremen Fetisch für Unterwäsche, viele weibliche Fans dürften wohl auf entblöste Oberkörper männlicher Männer stehen und dann gibt es ja auch die Fraktion, die besonders scharf auf Nippel von Weibern ist und dann Sachen wie Elfen Lied ganz schnell zum besten Anime ever erklären.

Item Fanservice
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Fanservice muss jedoch längst nicht immer sexueller Natur sein, sondern kann einem Fan auch anders Freude bereiten. Eine bestimmte Kleidung (Cosplay), oder eine bestimmte Phrase, die man aus einer anderen Serie kennt, tut es oft auch. Gainax ist für solchen Fanservice besonders bekannt, da sie immer wieder gerne Figuren ihrer früheren Serien in ihre neuere Animes einbauen. Wenn sich dann z.B. der Main Char aus Hanamaru Kindergarten immer wieder Figuren kauft, weil er hofft, endlich Ayanami Rei zu ziehen, dann ist das auch herrlicher Fanservice.

Technik Fanservice
Tengen-Toppa-Gurren-Lagann-Simon-mecha
Ja, Technik kann ebenso wunderbarer Fanservice sein, auch wenn ich mich zu so einem Fan nun nicht zähle, aber ich bin mir ziemlich sicher, es wird dort draußen auch noch irgendwo echte Mecha Otakus oder ähnliches geben. Für einen solchen könnten technische Zeichnungen, bestimmte Mecha Designs, oder auch technische Erläuterungen (sollte es denn mal sinnvolle geben) Fanservice sein.

Ihr seht also, man sollte Fanservice lieber nicht zu sehr verallgemeinern. Er dient, wie der Name schon sagt, einfach nur dazu, bestimmte Fans positiv anzusprechen. Ob Fanservice eine Serie nun schlechter, oder besser macht, hängt hierbei wirklich sehr vom Betrachter selbst ab. Für mich selbst macht Fanservice eine Serie nicht direkt besser, maximal manchmal ein wenig unterhaltsamer, doch für andere kann Fanservice alles ausmachen und wieder andere sperren sich deswegen völlig vor bestimmten Serien. Solange Fanservice in kleinen Maßeinheiten auftritt, finde ich so etwas jedoch ziemlich bescheuert. Bei Serien jedoch, die fast nur hierrauf aufbauen, kann ich es schon gut verstehen, wenn bestimmte Leute es einfach nicht gucken wollen.

Fazit:
Fanservice ist ein Wort, was alles mögliche beschreiben kann, er selbst ist jedoch weder gut, noch schlecht. Fanservice ist einfach immer nur das, was einem selbst besonders gut gefällt und dies auch darf bei jedem anders sein.

16 Gedanken zu “Shino erklärt Fanservice

  1. “Wenn sie immer gestreifte Socken trägt, gehört es zur Serie, wenn sie es einmalig trägt, ist es Fanservice!”
    Das ist das erste, was mir durch den Kopf geht, wenn ich an Fanservice denke.
    Als zweites kommen mir Strandszenen in den Sinn.

    Wegen Maß an nicht-Ecchi-Servicu, Seitokai no Ichizon war eine Serie mit zu viel davon. Es war eine Serie, die dauernd mit Anspielungen umherwarf, was man kennen musste, um es unterhaltsam finden zu können.

    Was ich klasse finde, richtiger Crossover-Service, wie in Galaxy Angel mit Di Gi Charat Nyo und andersrum.

  2. Ach ja Fanservice, ich muss sagen das ich leider zu der Fraktion gehöre die wie du ihn nennst gehäuften sexuellen Fanservice als Zeichen für einen Anime von geringerer Qualität sehen.
    Das macht mir einfach die Illusion kaputt in eine Welt mit spannender Story einzutauchen und erinnert mich propt wieder daran das es halt nur ne Anime ist.
    Zunächst ist dran ja nichts auszusetzen, ein nett anzusehendes Bond-Girl (um es mal mit Hollywood zu vergleichen) ist ja auch nicht zu verachten und wird ähnlich dem Pantsu-Shoot bewusst in Scene gesetzt, aber sehr viele Animes wirken da meiner Meinung nach immer viel zu plump und haben zu viele solcher Szenen.
    Mir scheint es so als fehlt einfach vielen Animemachern das Vertrauen in ihr Produkt, dass es auch ohne viel Fanservice auskommt.
    Als Beispiel der Film “Inception”: Idee konsequent (+Action zu Unterhaltung ;) ).
    Gibt bestimmt schon einen Anime oder es kommt sicherlich irgendwann einer der eine ähnliche Idee/Konzept hat aber ich kann mir schon ausmalen wie das sein wird ^^
    Aber vielleicht werde ich auch einfach zu alt :-)
    Belehrt mich eines besseren und empfiehlt mir Animes mit guter Story suche schon seit langem wieder was wo ich die nächste Folge nicht erwarten kann.

  3. mmh, Fanservice kann zwar sehr vieles sein, aber ein paar Arten gibt es definitiv viel öfter als andere. In der Liste fehlt einer der häufigsten aktuellen Vertreter, der moe-Fanservice.

    Ecchi-Fanservice stört mich meistens, wenn er in “normalen” Serien mit einer Handlung und Inhalt irgendwo einfach so eingeschmissen wird (zB Code Geass). Macht die Serien aus meiner Sicht oft kaputt und man kann sie nichtmal mehr mit irgendwelchen normalen Freunden schauen ohne sich zu schämen. Aus wirtschaftlicher Sicht hingegen ist es natürlich (leider) nachvollziehbar, man will und braucht halt doch das Geld der Otakus.

    moe- und Mecha-Fanservice hingegen lassen sich einfacher ignorieren. Nur leider steht moe-Fanservice auch oft für “null Inhalt”.

  4. “Mir scheint es so als fehlt einfach vielen Animemachern das Vertrauen in ihr Produkt, dass es auch ohne viel Fanservice auskommt.”

    Nee, du siehst das falsch rum. Die meisten Animes sind nunmal für Leute gemacht, die lieber Fanservice als Inhalt wollen, oder auf jedenfall beides. Du musst dir nur gezielt die Serien raussuchen, die nicht in diese Kategorie fallen. Es sind nicht so viele, aber es gibt sie durchaus. Paprika ist vermutlich ein ganz guter Anfang, sowie die anderen Sachen von dem Regisseur.

  5. “Belehrt mich eines besseren und empfiehlt mir Animes mit guter Story suche schon seit langem wieder was wo ich die nächste Folge nicht erwarten kann.”
    -Baccano!
    -MONSTER
    -Gankutsuou
    -Kaiji
    -Bokurano
    -FMA: Brotherhood
    -Gantz
    -NHK
    etc. pp..
    Damit ist man jedenfalls gut beraten, auch wenn sie sonst keiner sehen will.
    Natürlich alle frei von Eye Candys.
    Ob da wohl ein Zusammenhang besteht? Hmmmm…

  6. Danke für die Tipps, werde ich mir mal auf jeden Fall anschauen.
    NHK hab ich schon gesehen und hat mit ganz gut gefallen.
    Vor kurzem habe ich Death Note gesehen und da habe ich wirklich am Ende jeder Folge sofort wissen wollen wie es weiter geht.
    Mir fehlt halt oft dieses mitfiebern ^^

  7. In Paprika gibt es Fanservice. Genau wie in Baccano, NHK und Death Note.
    Es kommt wirklich nur auf die Menge und dei Präsentation an.

  8. Baccano hat Fanservice? Splatter, ja … ok, kann man als Fanservice zählen. Aber störenden Ecchi-Fanservice? Vielleicht hab ichs nur vergessen oder net bemerkt. Und Death Note … Misa ist sicherlich was fürs Auge, aber unter Ecchi kann man das nur schwer zählen. An Fanservice in Paprika kann ich mich auch net erinnern, außer die letzte Szene, und selbst die … war ja recht surreal.

    also insgesamt wirklich minimaler Fanservice falls überhaupt … würde dann den Eindruck des Zusammenhangs zwischen Fanservice und Qualität bestätigen.

  9. “Aber störenden Ecchi-Fanservice?”
    Eben nicht. Das sollten nur Beispiele sein um zu illustrieren, dass es wirklich auf die Menge ankommt

  10. Das erinnert jetzt an diese Sexismusvorwürfe. Eine ist die nutzlose Imouto, eine ist strohdoof aber hübsch (oder soll es sein), eine ist die Ehefrau und nicht mehr und die einzig kompetente Frau darf für Fanservice herhalten. Wobei die Duschszene strenggenommen ja teil der Story ist.

  11. Pantsu-shots (Loli-Mode) Und den Ventilator plz >///< v
    Wer stimmt mir zu?

  12. Pantsu shots sind ja mittlerweile schon langweilig geworden, hin und wieder ok aber bitte nicht zu oft.
    Man kann es aber auch hirnlos übertreiben, wobei da gab es ein gutes Beispiel aber da ist mir der Name nun entfallen.
    Dann lieber eine kawaii shoujo/imouto whatever mit nekomimis und tail, das gefällt besser und ist nicht mal anstößig.

    Der shino könnte aber auch mal ein wenig Fanservice geben. Ein wenig mehr zum bsp. über Dakimakuras wäre bestimmt nett, da fallen bestimmt noch einige andere Themen bei, eben Fanservice, hat nichts mit dem Thema direkt zutun sondern eher mit Fach und oder Ergänzungswissen. Sofern ich denn Fanservice richrig interpretiert hab.

    Btw. das Artikelbild ist kawaii ~

  13. Technik Fanservice WTF.
    Ich hätte das aus dem Gefühl her nicht dazu gezählt.
    Aber es stimtm schon, der typische Fanservice is Ecchi.
    Schöner Artikel

  14. Mechas! Wuhuu! o.o/

    Das der Begriff Fanservice vor allem wegen dem Ecchi-Bereich viel zu sehr verallgemeinert wird, ist schon wahr ^^
    Hätte mich gefreut, wenn du noch ein paar mehr Beispiele gebracht hättest.
    Es gehört eigentlich auch zu Fanservice, wenn in einem Manga wie Monster eine Operation mit einigen Erklärungen zur Gehirnfunktion gezeigt wird. Oder wenn bei Black Butler die Kolonisierung von Indien durch Großbritannien erläutert wird. Oder Zeichnungen zum Aufbau von der Thousend Sunny in One Piece.
    Ein super Beispiel wäre wohl auch Futari Ecchi, wo neben den seeehr heißen Szenen auch gleich noch “aufgeklärt” wird oder sogar Statistiken eingebracht werden.
    Und so weiter und so fort… ^^

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