SoulWorker

SoulWorker ist ein Game, von dem ich schon letztes Jahr immer mal im Internet gelesen hatte. Es handelt sich hierbei um ein koreanisches Online Game, in einem für diese Art typischen Anime-Look. Weswegen viele auch oft annehmen, es würde aus Japan stammen. Ähnlich wie bei Ragnarok Online, was zwar schon ziemlich alt ist, jedoch immer noch existiert und wovon es sogar mal ein Anime gab. Trotzdem kommen diese beiden Games aber aus Korea (also um genau zu sein aus Südkorea), da dort Online Games eine ganz große Sache sind. Jeder der mal ein Starcraft Turnier gesehen hat, weiß sicher wovon ich rede. In jedem Fall gab es das Game bisher nur in Asien und schon vor langer Zeit wurde auch mal ein Release in Englisch und/oder Deutsch angekündigt, was nun auch endlich passiert ist. Im Internet wurde es ja scheinbar schon zum Joke, wie oft das Game hierzulande verschoben wurde, aber seit knapp über einem Monat ist es nun bei Steam oder über Gameforge kostenlos erhältlich. Als Anime MMO sprach es mich natürlich an, also habe ich es die letzten Wochen angespielt und will nun auch mal meine ausführliche Meinung dazu kundtun. Ganz besonders deshalb, weil ich im Internet in letzter Zeit sehr viel Negatives über das Spiel lese, womit ich auch direkt mal etwas über Online Games allgemein sagen möchte. Weil es gibt da einfach diese dummen Kritikpunkte, die ich immer und immer wieder lese und egal wie oft sie als komplett haltlos entlarvt werden, ständig fleißig weiter kopiert werden. Zuerst aber mal etwas zum Game selbst, denn darum soll es ja eigentlich vornehmlich gehen.

MMORPGs sind sicherlich jedem hier ein Begriff, doch SoulWorker ist eben kein RPG. Erst vor kurzem hörte ich jemanden sagen, warum sollte jedes MMO immer automatisch ein RPG sein? Immerhin gibt es inzwischen mehr als genug davon und wenn ein Spiel ne Chance haben will, sollte es vielleicht mal etwas Neues versuchen. Dies könnte ein wichtiger Grund dafür sein, warum viele lange auf dieses Spiel gewartet haben, denn es ist halt kein typisches RPG, sondern fällt mehr in die Kategorie Hack & Slay. Womit es sich eher wie Devil My Cry oder Shadow Warrior spielt, und nicht wie der 50. WoW-Klon. Was gerade für mich sofort ein großer Pluspunkt war, denn es sind genau diese Art von Spielen, die ich ganz besonders gerne spiele. Ich weiß einige andere wollen es auch mit Monster Hunter vergleich und damit dann auch direkt wieder mit Dark Souls, aber ich finde damit hat das Game nicht viel gemein. Weil okay man weicht Gegnern aus um dann zu kontern, aber trotzdem ähnelt es sonst viel eher einem Game aller Devi My Cry, wo man sich mit Horden von Gegnern anlegt und seine Combos durchzieht. Wie schon gesagt ein Prinzip was mir sehr liegt und wovon es aber leider nicht zu viele Spiele gibt. Darum war es halt ziemlich cool, ein Online Game mit cuten Anime girls zu sehen, was genau diesem Prinzip folgt. Deswegen jetzt mal meine ersten Eindrücke zum Spiel.

Geholt habe ich mir das Spiel über Steam, einfach weil ich dort schon einen Account habe und mir so nicht extra einen auf der Gameforge Seite machen muss. Außerdem mag ich es, wenn Games meine Spielzeit zählen. Da es sich noch um eine Beta-Version handelt, sind erst 4 der 6 Charaktere auswählbar. Jeder der Chars hat dabei einen anderen Kampfstil und benutzt andere Waffen. Spielen kann man jedoch jeden, ob nun Solo oder im Team, da es halt kein RPG mit direkten Charakterklassen ist. Von daher würde ich ganz ehrlich dazu raten, man spielt einfach den Charakter, der einem optisch am meisten zusagt. Speziell da es in dem Spiel stark darum geht, sich Fashion Items für seinen Charakter freizuspielen. Ganz Links ist Haru mit ihrem fetten Schwert und ihrem kurzen Rock, was sicherlich direkt zwei gute Gründe für viele wären, sie direkt auszuwählen. Darüber hinaus ist sie wohl auch der am einfachsten zu spielende Char. Daneben kommt dann Erwin weil…. es halt einen Kerl geben muss für Leute, die einen Kerl spielen wollen. Was aber soweit ich weiß kaum jemand tut und wenn, dann nur um In Game die ganze Zeit einen auf Random-Harem-Halter-Main zu machen. Lilly ist so ziemlich das Poster girl des Spiels und ich denke ihr Smug Blick und ihre Twin Tails sagen schon alles. Außerdem ist sie eine Yandere, die mit einer Sense kämpft und hat In Game auch die besten Emotes aller Charaktere. Weswegen es wohl nicht wundert, dass sie auch der meist gespielte Char ist. Wie ihr mich aber kennt, entschied ich mich natürlich für Stella, weil Goth Loli und so. Immerhin darf sie mit einer Gitarre kämpfen und jeder der DMC 3 gespielt hat weiß, wie unfassbar badass sowas ist! Dazu noch ihre Dakimakura like Pose auf dem Startbild. Die Spielemacher wissen einfach, wie man Leuten ein Waifu anzupreisen hat. Übrigens soll Stella auch der am schwersten zu spielende Char sein, also war sie ganz klar mein pick. Wenn man den Char auswählt gibt es erstmal eine kurze Animation, die mir sofort bestätigte, ich habe mich richtig entschieden!

Anschließend darf man sich dann einen von 3 Haarstilen, Augenfarben, Hautfarben und 4 unterschiedlichen Standard-Outfits aussuchen. Und ja mehr gibt es hier erstmal noch nicht, weil das andere muss man sich erst noch erspielen oder kaufen. Denn wie gesagt, in dem Spiel geht es letzten Endes sehr viel darum, sich Fashion Items zu holen. Man kann sich bei der Charaktererstellung auch noch spätere Outfits und Waffen ansehen, die man dann irgendwann mal kriegen kann. Dazu noch Voice samples wo man dann sofort merkt, okay die Chars reden hier also in Koreanisch. Ich sag mal ist mir lieber als ne schlechte Deutsche oder Englische Synchro und ich bin es ja gewohnt, Games mit asiatischen Sprachen zu spielen, wo ich ohne Untertitel kein Wort von verstehe. Ach und nicht zu vergessen, man kann sich hier auch schonmal die Moves des Chars ansehen, damit man sich auch komplett sicher ist, den richtigen Char ausgewählt zu haben.

Ja ich bin mir absolut sicher, den richtigen Char gewählt zu haben. Oh und keine Sorge, man kann sich im Spiel dann auch noch andersfarbige Unterwäsche holen, weil die Macher einfach wussten, was wichtig ist. Nach der Erstellung gibt es natürlich erstmal ein kleines Tutorial, damit man auch weiß wie man steuert und warum man seinen Char überhaupt steuert. Die Welt von SoulWorker ist ein post apokalyptische Szenario, 15 Jahre nach dem Erscheinen der großen Leere, mit der alle möglichen Monster die Erde plattgemacht haben. Also so in etwa habe ich das jedenfalls verstanden. Durch das Erscheinen haben dann einige Menschen auch Superkräfte bekommen, weil alles andere wäre ja langweilig. Den Char den mal spielt, ist nun also bemüht, sich in dieser Welt zurechtzufinden und den restlichen überblenden Menschen so gut es geht zu helfen, ihre Feinde abzuwehren. Wie und warum genau der Char das macht scheint dann jedoch unterschiedlich zu sein, da jeder Charakter eine andere Persönlichkeit und somit auch andere Dialoge. Teilweise sogar auch mit unterschiedlichen Story NPCs. Wie genau diese Unterschiede sind, kann ich aber nicht genau sagen, da ich halt nur Stella gespielt habe und einiges von Lilly gehört habe. Lilly ist ja ne Killerin die wohl einfach die Missionen macht, um Leute kaltzumachen. Stella hingegen ist ein cutes Loli, was zu Beginn einfach nur dauerhaft mit Süßigkeiten gefüttert werden will.

Ach ja und sie mag natürlich auch Musik, weil immerhin bestehen ja alle ihre Moves daraus Musik auf ihrer Gitarre zu spielen. Ich gebe zu am Anfang ist Stella ein ziemlich dummer und eindimensionaler Charakter, aber ich kann wirklich behaupten, das bessert sich im Laufe der Handlung zunehmend. Ich sage nicht sie wird später ein genialer tiefgründiger Char, aber jedenfalls sehr viel mehr als: Ich bin cute also füttere mich mit Süßigkeiten! Gleiches gilt wie ich finde übrigens für die gesamte Story des Games. Natürlich läuft alles letzten Endes immer nur darauf hinaus, in die nächste Mission zu springen und dort alles zu töten, was sich bewegt, aber ich fand gerade in der zweiten Stadt konnte die Story schon einiges bieten. Jedenfalls mehr, als ich zunächst erwartet hatte und auch mehr, als ich von anderen Spielen des Genres gewohnt bin. Was genau tut man nun aber im Spiel selbst? Nach dem Tutorial landet man im Startgebiet, wo ich auch sofort lernen musste, ich unfassbar kreativ ich meinen Char doch gestaltet habe.

Ach und ja ich durfte sie nicht Shino nennen, weil der Name bereits vergeben war. In jedem Fall hat man nun immer eine Stadt, in der man seine Quests bekommt und von der aus man dann in verschiedene Gebiete startet, um dort seine Missionen zu machen, die wie erwähnt halt immer daraus bestehen, alles niederzumachen was sich bewegt. Am Ende von jedem Areal wartet dann auch immer ein Boss Gegner auf einen, die wirklich sehr unterschiedlich stark sein können. Interessant finde ich an dem Game, das es zwar ein MMO ist, man aber nicht unbedingt mit anderen zusammenspielen muss. Weswegen ich dies auch nicht gemacht habe und die gesamte Handlung solo zocke, wo ich mir so viel Zeit bei den Missionen und den Story NPCs lassen kann, wie ich Lust habe. Trotzdem hat man aber den Multiplayer Aspekt durch die anderen Spieler. Heißt am Ende ist es einem selbst überlassen, wie man spielt und sowas liebe ich. Ich hätte es echt doof gefunden, dürfte man bestimmte Missionen nur mit anderen zusammenmachen. Des Weiteren kann man außerdem jede Mission auf 3 Schwierigkeitsgraden spielen, wobei man alles zum ersten Mal immer erstmal auf Normal machen muss. Wenn man nun aber farmen will oder bestimmte Quests dafür hat, kann man auch auf Hart oder Maniac schalten, womit die Gegner dann stärker werden und auch andere Angriffe bekommen. Natürlich gibt es als Belohnung dann auch mehr Geld, Erfahrungspunkte und bessere Items. Selbst hierfür muss man sich nicht unbedingt einer Gruppe anderer Spieler anschließen. Weil okay Maniac ist heftig, aber am Anfang schafft man auch das alleine, wenn man sich ein wenig einspielt hat und bereit ist, etwas zu leiden, was ich ja immer bin. Wenn man ein Level auswählt, sieht man dann auch immer direkt, ob man dort Quests hat und ob es vielleicht grad einen Bomus wie mehr XP oder mehr Item Drops gibt. Ich mag es, wie übersichtlich dort alles gestaltet ist.

Man wählt aus was man spielen möchte und kann dann entweder sofort alleine losziehen, oder versuchen eine Gruppe zu bilden, wobei dies nach meiner Erfahrung meist eher nicht funktioniert. Wenn sollte man sich schon im Chat eine Party suchen. Ach und jede Mission verbraucht Eifer, aber dazu sage ich nachher noch was. Man zockt dann auf jeden Fall nach und nach die Missionen durch und landet in immer neuen Arealen, wo es natürlich auch immer mal neue Gegner gibt. Sowas ist auch echt wichtig, weil gerade bei so einem Spiel finde ich es grausam, ständig die gleichen Orte und Gegner zu sehen. Bestimmte Gegner wiederholen sich deswegen dann auch ein wenig zu oft, wie ich finde, aber trotzdem gibt es noch oft genug Abwechslung. Auch dies bin ich schlimmer aus vergleichbaren Spielen gewöhnt. Ich mag es auch wie die Bosse oft sehr unterschiedliche Movesets haben, denen man auf unterschiedliche Weise ausweichen muss. Großes Problem hier ist halt das Balancing der Bosse, was ich für alles andere als optimal halte. Weil wenn ein Boss dann manchmal stärker als die 20 nach ihm sind, dann läuft einfach mal was falsch. Besonders wenn einige Bosse Angriffe haben, denen man nicht mal wirklich ausweichen kann. Insgesamt finde ich SoulWorker aber echt toll und spiele es aktuell ziemlich gerne. Eben weil ich diese Art von Spielprinzip nicht wirklich in anderen Online Games finde und dazu ist das Spiel noch kostenlos. Außerdem hat das Spiel natürlich Waifus und wir alle wissen, wie wichtig sowas ist. Besonders wenn man den Waifus dann auch noch verschiedene Kleidung geben kann. Ich bin ganz ehrlich, ich hatte von dem Spiel viel weniger erwartet und bin deshalb echt positiv überrascht vom Ergebnis. Was natürlich nicht heißt, es gäbe gar keine Kritik, die ich üben könnte und auch werde, weil sonst wäre ich nicht Shintou. Wobei ich es aber noch viel interessanter finde, was für lächerliche Kritik andere an dem Spiel üben und speziell eine Sache, die ich viel zu oft über online Games lese und oft einfach unangebracht ist. Genau darauf möchte ich nun auch mal eingehen, denn ich weiß genau, wenn jemand jetzt den Artikel hier liest und dann nach dem Spiel schaut, wird er sofort all diese schlechten Wertungen lesen und sich fragen, was hat Shino genommen, um das Game gut zu finden? Ebenso möchte ich allen die bereits eine schlechte oder gute Meinung über das Game haben, meine Sicht dazu anbieten, weil dafür seid ihr doch hier richtig? Widme ich mich also mal den typischen Kritikpunkten, die ich immer und immer wieder lese:

Das Game wurde zu schwer gemacht
Immer wenn ich das lese denke ich mir, ernsthaft Leute? Tut mir leid aber wie schlecht muss man in dem Spiel sein, um sowas zu sagen? Besonders woher kommt erstmal dieser Gedanke, mit es wurde schwerer gemacht, schwerer von wo ausgehend? Leute beziehen sich hiermit auf die japanische Version des Spiels, welche wohl viele schonmal gespielt hatten und wo das Game allgemein wohl einfacher sein soll. Nur wisst ihr was? Das Game wurde einfach nur in Japan einfacher gemacht und wir haben die Version aus Korea, sprich den Original Schwierigkeitsgrad, der aus meiner Sicht auch alles andere als viel zu hoch ist. Ja es gibt Bosse mit dummen Moves die zu stark sind, das sehe ich auch so. Das hat aber nichts mit dem Schwierigkeitsgrad an sich zu tun, sondern eher mit schlechtem Balancing. Weil auf normal hatte ich bisher vielleicht mal bei 1 oder 2 Story Gegnern ein wenig Probleme, aber alter ihr spielt ein Spiel, das darf auch gerne mal ein wenig fordernd sein, findet ihr nicht? Für mich kommt solche Kritik einfach von Leuten, die nichts gewohnt sind und sonst nur Spiele kennen, die sich quasi von selbst durchspielen. Weil ja solche Leute darf es ja gerne geben, aber es sollte bitte nicht jedes Spiel so sein müssen, weil sonst haben Leute wie ich keinen Spaß mehr.

Die benötigten XP sind zu hoch
Ja auch ich fand es am Anfang nervig, die benötigen Levels aufzusteigen, um die nächsten Story Missionen machen zu können. Weil wenn einem dann 200k XP für den nächsten Level fehlen, ist es sehr nervig, diese ohne Quests zu ergrinden. Dazu muss ich aber sagen, dieses Problem hatte ich nur im Startgebiet und danach nie wieder. Weil ab der 2. Stadt gibt es dann wiederholbare Quests, die man täglich mehrfach spielen kann und die massig XP bringen. Und ja dafür muss man Zeug in Maniac schaffen, aber entweder man bekommt das alleine hin oder findet sicherlich leicht eine Gruppe um es zu spielen, denn andere wollen ja ebenso Leveln. Also ich kann den Kritikpunkt zu Beginn etwas verstehen, jedoch löst er sich später eigentlich in Luft auf.

Es fehlt dies und das noch
Unfassbar, aber einige jammern echt rum, weil es zwei der spielbaren Charaktere noch nicht gibt oder weil es Kostüm X, Y noch nicht gibt. Ich meine hallo das Game ist ne Beta? Natürlich gibt es da noch nicht alles und alles was es noch nicht gibt, erscheint dann noch. Wenn ihr nun unbedingt einen der anderen Chars spielen wollt, dann wartet halt bis das Spiel komplett released wird.

Das Eifersystem zerstört das Game
Okay jetzt also mal zum vorher schon erwähnten Eifer. Jeder Charakter hat zu Beginn des Tages eine bestimmte Anzahl an Eifer und diese lädt sich dann jeden Tag erneut auf. Wie weit es sich auflädt, scheint aber irgendwie sehr unterschiedlich zu sein, weil die Betreiber wohl noch dabei sind, an diesem System zu arbeiten. Einige Tage hatte ich 380 Eifer, dann manchmal auch 290 oder 280 oder 250, also irgendwie gibt es da wohl noch kein richtiges System, oder ich verstehe es nur einfach nicht. Jedenfalls bekommt man täglich (um 7 Uhr morgens glaube ich) neuen Eifer. Jede Mission die man startet, kostet dann Eifer und wenn man keinen mehr hat, kann man keine Missionen mehr starten und somit auch nicht mehr wirklich im Spiel vorankommen. Selbstverständlich gibt es auch Möglichkeiten den Eifer wieder aufzuladen, nur scheinen viele Spieler mit diesen Möglichkeiten nicht einverstanden zu sein, was ich wirklich nur teilweise nachvollziehen kann. Weil ja klar natürlich kann man sich gegen real Geld Items kaufen, die ihn wieder aufladen. Jedoch ist man darauf alleine nicht angewiesen. Man kann sich auch täglich umsonst ein Item aus dem Shop holen, was sofort 100 Eifer regeneriert und dazu noch eine Decke. Decken kann man ausbreiten und sich mit seinem Charakter daraufsetzen, um jede Minute einen Eifer Punkt zu regenerieren (solange man unter 200 Eifer hat). Diese Decken halten 30 oder 60 Minuten. Sprich man kann somit auch gemütlich Eifer aufladen, während man vielleicht mal eine Pause vom Spiel macht und was futtert oder sonstiges. Das geniale daran halt auf eine Decke passen immer 5 Leute. Man selbst plus 4 weitere Spieler und jeder darf sich einfach draufsetzen und Eifer abgreifen. Sprich selbst wenn man grad keine eigene Decke hat, findet man sehr oft andere, die noch nicht voll besetzt sind. Mit dieser Taktik kann man mit kleinen Pausen eigentlich so viel Spielen wie man möchte. Aus diesem Grund habe ich es auch fast noch nie geschafft, meinen Eifer komplett wegzubekommen und selbst wenn, ich hätte noch massig Items im Lager, von den Tagen wo ich es nicht geschafft habe. Durch das tägliche Einloggen habe ich bereits Items für über 1000 Eifer und noch ein Dutzend Decken übrig. Dazu gibt es aktuell auch ständig Events, wo man nur halb so viel Eifer verbraucht. Also ganz ehrlich, wem ständig der Eifer ausgeht, spielt entweder sowieso viel mehr als er sollte, oder ist einfach dumm und nutzt keine Decken von anderen Spielern, um mal ne kleine Pause zu machen.

An sich finde ich es gut, wenn ein Online Game dafür sorgt, dass seine Spieler nicht 24/7 am zocken sind. Besonders weil Spieler mit weniger Zeit somit nicht zu stark benachteiligt werden. Weil wer die Woche über vielleicht wenig Zeit hat, kann immer schön die täglichen Eifer Items abgreifen und dann am Wochenende damit ordentlich loslegen. Deswegen sehe ich das Eifer-System wirklich als nichts Schlimmes an. Ich gebe aber zu, dass es vielleicht noch einmal überdacht werden sollte. Denn es kann eigentlich nicht sein, dass spätere Missionen dann schon 18 Eifer kosten. Ich finde wirklich sie könnten diese halben Eiferkosten einfach dauerhaft machen oder vielleicht jedenfalls ein Maximum von vielleicht 10 oder 12 pro Mission festsetzen.


Random Loadingscreen Bild weil Lilly hot ist.

Cash Shop zu teuer
Also hierdrüber könnte man sich sicherlich streiten und ja, ich finde einen Preis von über 20€ für ein neues Outfit auch verdammt hoch, aber man muss das wirklich mal von allen Seiten aus betrachten. Zuerst natürlich niemand muss sich die Fashion Items gegen echtes Geld kaufen. Ich habe jedenfalls noch nicht gesehen, wie sie einen stärker machen würden. Mir ist natürlich klar, dass Spieler sie haben wollen, weil wie schon erwähnt ist ein wichtiger Bestandteil des Games, seine Waifu Charaktere mit verschiedenen Klamotten einzukleiden. Jeder muss halt selbst entscheiden, ob man dafür bereit ist so viel Geld auszugeben oder nicht. Wenn es jemand kann und tut gut und wenn jemand das nicht tun will, ebenso gut. Das Spiel stellt einem dies frei und dank des Shop Systems kann man sich die Cash Shop Items auch von anderen Spielern gegen die In Game Währung kaufen. Sprich wenn ihr kein echtes Geld ausgeben wollt, dann farmt einfach In Game Geld und kauft es damit. Und wer dieses farmen halt nicht machen will, kauft es sich gegen Echtgeld. Ich sehe da einfach absolut kein Problem, besonders bei einem Spiel, was man völlig umsonst bekommt und sicherlich seine 30€ wert wäre. Heißt für diesen Betrag im Shop einzukaufen, wäre fast wie das Game normal zu kaufen und selbst das muss man wie gesagt nicht mal tun. Es gibt nämlich genug andere, die das für euch machen und damit konnte ich mir auch schon eine neue Frisur holen.

Ansonsten muss ich auch einfach mal positiv sagen, dass man sich im Shop jedenfalls die Items alle direkt kaufen kann und sie nicht in Lootboxen stecken, wie es bei der japanischen Version der Fall ist und wie es heutzutage so gut wie jedes Online Game schon tut. Weil stellt euch mal vor wie grausam das wäre, müsste man sich für 5€ ne Box kaufen, wo dann nur vielleicht das Fashion Item drin ist, was man haben will und wenn man Pech hat, sich 10 dieser Boxen kaufen muss. Wie gesagt ich finde die Preise trotzdem heftig, aber man kauft die Sachen jedenfalls direkt in einem Spiel, was sonst kostenlos ist und bekommt alles auch gegen die In Game Währung. Aus genau diesen Gründen habe ich auch absolut kein Problem damit, wie es hier gehandhabt wird.

Pay to win
Dieses „Argument“ oder ich nenne es mal besser Geweine, lese ich viel zu oft in Bezug auf Online Games. Eigentlich trifft dies, wenn überhaupt, aber nur auf wenige Spiele wirklich zu. Oder vielleicht auch auf viele, nur dann kenne ich diese nicht und will sie auch gar nicht kennen. Was mein Problem mit diesem Statement ist? Es macht oft einfach gar keinen Sinn, weil was bedeutet überhaupt Pay to win? Ich meine mir ist schon klar worauf Leute damit anspielen. Free to play Online Games gibt es wie Sand am Meer und wie finanzieren sie sich? Indem Spieler Geld bezahlen, um bestimmte Vorteile zu genießen. Komischerweise scheint aber jeder dann immer sofort zu glauben, all diese Spiele seien pay to win, einfach weil man sich Vorteile erkaufen kann. Ich sehe in dieser Logik aber direkt Fehler.
1.) Wie genau gewinnt man bitte in einem Online Game? Indem mal besser ist als andere Spieler? Sollte es nicht eher darum gehen, das Spiel zu genießen und Spaß dran zu haben? Starlin hatte einen schönen Artikel darüber gemacht, wie man Spiele falschspielen kann und oft denke ich, Leute gehen auch an Online Games einfach komplett falsch ran mit ihrer ich muss unbedingt besser als jeder andere sein Mentalität. Gehen wir jetzt aber mal davon aus, es handle sich um ein Spiel, was stark auf PvP basiert und es geht wirklich nur darum, der beste zu sein. Dann folgt aber 2.) Damit pay to win stattfindet, müsste man sich praktisch Siege direkt kaufen können oder man müsste sich einen absolut unfairen Vorteil kaufen können, den andere Spieler, die kein Geld bezahlen, nicht haben. Es müsste also Items geben, die stärker als jedes reguläre Item sind, aber man nur durch bezahlen von Echtgeld erhält. Sowas wäre dann wirklich pay to win und ich bin mir sicher es gibt wirklich solche Spiele, aber oft wird es halt für welche benutzt, wo dies einfach nicht zutrifft und SoulWorker ist eines davon.

Weil ja man kann sich Wiederbelebungsitems kaufen. Man bekommt diese aber ebenso umsonst, wenn man einfach das Spiel spielt oder noch besser, man könnte auch versuchen nicht bei jeder Mission mehrfach zu sterben. Weil wie unfair, aber hier haben dann Leute einen Vorteil, die besser spielen oder sich einfach eine Party suchen. Und ja die Fashion Items aus dem Shop sehen toll aus, man kann sich aber ebenso welche im Spiel verdienen, indem man einfach spielt und alles aus dem Cash Shop kann man sich mit erfarmter In Game Währung von anderen Spielern kaufen. Aus solchen Gründe finde ich sogar viel eher, in Online Games sind die Leute bevorteilt, die viel Zeit zum Spielen haben und/oder die einfach gut darin sind, sehr effektiv zu spielen. Darüber regt sich aber irgendwie nie jemand auf und selbst wenn, SoulWorker sorgt mit seinem Eifer System sogar für ein wenig mehr Gerechtigkeit. Weil Leute eben nicht einfach so jeden Tag 18 Stunden lang zocken können. Aber selbst wenn es so wäre, warum haben Leute diesen Gedanken Online Games müssten für jeden fair sein, egal ob er bereit ist Geld oder Zeit zu investieren? Das ist nicht wie es funktioniert, wenn man versucht der beste in etwas zu sein. Spaß kann man in solchen Spielen aber völlig umsonst haben, oder auch nur mit minimalem Einsatz, was eigentlich jedes anständige Spiel wert sein sollte.

Also nein SoulWorker ist sicherlich kein pay to win Modell soweit ich das beurteilen kann. Maximal pay to play, wenn man denn nun unbedingt jeden Tag 500+ Eifer durchbringen muss.

Upgrade System
Ich durfte auch einige sehr unterhaltsame Hass-Kommentare zum Upgrade System lesen, da man Items bis auf +16 bringen kann, sie aber ab über +4 zerstört werden können. Dazu kann ich einfach nur sagen, wer glaubt er müsste sich innerhalb der ersten Woche sofort ein +10 Item erstellen, weil er sonst nichts tot bekommt und dann rumheult, weil er es nicht hinbekommt, der ist selber schuld. Auch hier trifft finde ich wieder zu, solche Leute spielen das Game einfach falsch und sie sollten nicht das Game für ihre Unfähigkeit verantwortlich machen. Denn das Spiel sagt einem, dass die Ausrüstung kaputt gehen kann und es sollte klar sein, dass die Chancen es hoch upzugraden niedrig sind. Man bekommt im Spiel sogar ständig umsonst Items, die Equip davor beschützen. Nur einigen reicht das natürlich wieder nicht. Ich selbst trage seit Ewigkeiten eine +6 Waffe, die auch vollkommen ausreichend ist und wer unbedingt mehr will, der muss es halt sehr lange versuchen. Denn so sind Online Games nun mal aufgebaut. Wer würde bitte ein Online Game wollen, wo man nach wenigen Wochen bereits das stärkste besitzt, was möglich ist? Wer das will, sollte lieber bei Single Player Games bleiben.

So das war meine Meinung zu den typischsten Kritiken an dem Game. Was wäre aber meine eigene Kritik neben den Balancingproblemen, die ich schon erwähnt hatte? Eigentlich habe ich selbst aktuell nur wenig an dem Spiel auszusetzen und das meiste ließe sich zusammenfassen unter 2 Gesichtspunkten:

Spiel ist noch in der Beta Phase
Leider stürzt das Game noch regelmäßig ab und das Eifer-System ist irgendwie ja auch noch nicht ideal impliziert. Es fängt aber langsam an seltener zu crashen und wegen dem Eifer scheinen die Entwickler ja noch am Überlegen zu sein, wie einem die ganzen Events zeigen. Bei diesen beiden Punkten würde ich gerne noch Änderungen sehen.

Andere Spieler
Wie immer ist der wahre Feind in einem MMO natürlich andere Spieler. Hier nerven mich speziell zwei Dinge. Zum einen die Leute die einen ständig in ihre Gilde einladen wollen, nur ich denke dagegen kann man wenig machen. Das andere sind die Gold-Seller Bots, die den kompletten Chat zumüllen. Dagegen hat sich inzwischen aber auch schon einiges getan, denn jetzt sehe ich die schon fast gar nicht mehr. Gerade zu Beginn war das aber echt ein riesen Problem, weil der Chat war praktisch unmöglich zu benutzen, da er komplett von Bots beherrscht wurde. Inzwischen sehe ich vielleicht mal einen davon alle paar Stunden. Also auch hier sieht man, dass die Betreiber wirklich noch dabei sind, das Game zu verbessern.

Fazit:

SoulWorker ist ein Hack & Slay MMO, was ich aktuell wirklich gerne spiele. Inzwischen bin ich Level 45 und gespannt wie der End Conent aussehen wird. Ich hörte ja schon man macht dann Raids, um seinen Rang zu erhöhen. Außerdem gibt es dann ja noch dieses coole PvP Gebiet in der Mitte der Weltkarte mit krassen lv 55 Gegnern, wo ich mich aktuell natürlich nicht hintraue. Für mich ist das Spiel eine nette Abwechslung zu anderen Online Games und es ist halt cool, wie man sich mit genug In Game Währung alles erkaufen kann. Vielleicht bringt das Game ja auch noch so lebenswichtige Outfits, dass ich dafür meine Seele Echtgeld ausgeben muss. Ich würde es wie gesagt nicht mal schlimm finden, denn dafür war ja der gesamte restliche Content umsonst. Hängt halt davon ab, wie viel Spaß der End Content macht und was für Updates man demnächst noch erwarten kann. Ich kann das Spiel jedenfalls weiterempfehlen, solltet ihr auch Lust haben eure Seele an Waifus zu verkaufen ein cooles neues Online Game zu zocken. Vielleicht mache ich ja noch eine Anime-Otakus Gilde auf und lade dann jeden Blogleser ein der mag. Ich spiele natürlich auf dem Deutschen Server, auch wenn dort nicht mal alle Deutsch sprechen. Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, dann schließt euch mir doch einfach an:

2018-03-13_SW_Branding_Asset_AnimeOtakusDe

Das Spiel antesten kostet ja nichts.

PS: Dieser Artikel wurde von Gameforge gesponsert.

6 Gedanken zu “SoulWorker

  1. Ich lege erstmal eine Decke auf dem Boden und setze mich drauf. In den Springbrunnen. Weil es geht.

    Ich habe auch mit SoulWorker angefangen, ein bisschen zum Teil weil ich davon hörte von Shino, aber auch auf Youtube werde ich aktuell regelmäßig von Werbung zu dem Spiel zugespammed und hätte es früher oder später wohl auch so bemerkt. Mich getraut draufzuklicken hätte ich sonst aber wohl nicht, weil man ja immer kriminelle Machenschaften bei sowas erwarten muss.
    Aber was soll ich sagen, bei einer spielbaren Yandere mit Sense als Waffe konnte ich halt irgendwann nicht mehr nein sagen und habe auch meinen Spaß mit dem Spiel. Wer mich kennt, der weiß, dass ich MMOs eigentlich hasse, aber so wie ich das spiele ist es eigentlich sowieso mehr ein SinglePlayer-Game mit NPCs, die sich etwas bekloppt verhalten.

    Das Gameplay macht Spaß, wird vielleicht ein wenig repetitiv mit der Zeit, aber das haben solche Spiele nunmal an sich. Ich bin gespannt wie das sein wird, wenn man das Maximallevel erreicht hat und man sich nicht mehr neue Bereiche mit neuen Gegnern freischalten kann, und vor allem neue Story, denn das ist für mich so ziemlich das Highlight des Spiels, wenn man in ein neues Gebiet kommt und dann neue Gegner antrifft und gespannt ist, wie denn der nächste Boss aussieht. Das Wiederholen von Areas und grinden nimmt man höchstens in Kauf, weil das nunmal so läuft in diesen Spielen und weil man hofft mit dem Geld, was man dabei bekommt, kann man sich irgendwann eine neue Frisur oder ein neues Outfit kaufen.
    Auch die Dialoge der Main Handlung sind unterhaltsam zu lesen und ich will mal anmerken, was für ein unglaublich toller Charakter Lilly einfach ist. Zu Beginn ist sie ähnlich wie Stella noch recht eindimensional und hat einfach nur Spaß daran, Dinge zu töten. Sie gewinnt aber mit jedem neuen Gebiet zunehmend an Farbe und beginnt später auch mit den NPCs herumzublödeln, behält aber dabei weiterhin ihre blutrünstige Ader. Dazu hat sie noch so ein leicht arrogant wirkendes Ojousama-Verhalten, es ist eine erfrischende Mischung. Sie ist quasi genau die Art von Yandere, die ich schon immer haben wollte und es ist einfach toll, so einen Charakter spielen zu dürfen.

    Ich muss aber leider sagen, dass mir häufig Fehler in der Übersetzung auffallen. Eigentlich gefällt mir die deutsche Übersetzung total, vor allem was die Namen der Gebiete angeht: Im deutschen haben wir Orte wie “Eisrosenbeet”, “Epidemania” oder “Stahlhalla”, und im englischen heißen diese Gebiete einfach “Cold Rain” oder “Break Out”. Aber bei den Dialogen habe ich immer wieder Momente, wo ich einfach nicht kapiere über was die gerade reden, vor allem werden da Personalpronomen häufig benutzt. Zumindest in der Lilly Story ist das so. Da wird mein Charakter auf einmal als “Er” bezeichnet oder ein NPC sagt einen Satz, den eigentlich ein anderer Charakter sagen müsste bzw. sagt er “ich” obwohl er eigentlich “du” sagen müsste. Sowas merkt man, wenn man dann ein wenig drüber nachdenkt. Ich fände es wirklich gut, wenn sie da noch einmal drüber gehen würden denn die Dialoge sind für mich wie gesagt einer der größten Unterhaltungsfaktoren des Spiels und diese Fehler machen es einen zwar nicht komplett kaputt, aber beeinträchtigen die Erfahrung dennoch. Und immerhin ist das ein ziemlich actionlastiges Spiel, da will man nicht zehn Minuten daran sitzen, sich einen Reim auf unverständliche Textboxen zu machen.

    Einen weiteren Kritikpunkt, den ich habe, sind das von Shino schon angesprochene Balancing in Verbindung mit manchmal unsauberen Hitboxen. Ich finde den Schwierigkeitsgrad auch die meiste Zeit okay, aber wenn das Spiel so knackig ist, nervt es schon tierisch, wenn man plötzlich draufgeht, obwohl man längst außerhalb der Reichweite eines Angriffs war oder man sogar inmitten der Ausweichanimation, in der man eigentlich Invincibility Frames haben müsste, Schaden bekommt. Gerade in Stahlhalla wo man häufig auch mit mehreren Bossen gleichzeitig konfrontiert wird, kommt es häufig zu schlichtweg unfairen Situationen, wo man als Spieler seinen Tod nicht selbst zu verschulden hat. Das soll aber nicht heißen sie sollen es einfacher machen; ich weiß auch gar nicht, was man dagegen tun kann. Weil sonst muss ich eigentlich sagen läuft das Spiel selbst mit meinem Internet die meiste Zeit flüssig und gegen solche Micro-Lags kann man sicher nicht sehr viel machen.

    Ansonsten kann ich Shino in den meisten Punkten zustimmen.
    “Starlin hatte einen schönen Artikel darüber gemacht, wie man Spiele falschspielen kann”
    Wer ist diese Person, die denselben Alias benutzt wie ich und dann anscheinend auch noch gute Artikel über ein Thema schreibt, dass ich selbst falsch gemacht habe?

    “Nur einigen reicht das natürlich wieder nicht. Ich selbst trage seit Ewigkeiten eine +6 Waffe, die auch vollkommen ausreichend ist und wer unbedingt mehr will, der muss es halt sehr lange versuchen. ”
    Dem möchte ich mal hinzufügen, dass ich lange Zeit mit einer Waffe rumgerannt bin, die für 10 Level unter mir gedacht war und mit der ich Gegner auf meinem aktuellen Level mit meinem stärksten Move onehitten kann. Ganz ehrlich, ich war überrascht zu lesen, dass es bis +16 geht, denn selbst mit dieser Waffe auf +6 fühle ich mich schon lächerlich overpowert und dachte das höchste was geht ist vielleicht +9. Also wirklich, wem das nicht ausreicht um in dem Spiel voranzukommen, der ist echt ein hoffnungsloser Fall.

    “Vielleicht mache ich ja noch eine Anime-Otakus Gilde auf und lade dann jeden Blogleser ein der mag.”
    Also wenn du die so nennst, dann gründe ich doch lieber meine Eigene und nenne sie “DieSolospielerin”, bevor ich Anime-Otakus unter meinen Namen stehen habe.

  2. Sollte es nicht eher darum gehen, das Spiel zu genießen und Spaß dran zu haben?

    Das war der Traum der Einzelspieler damals, als es noch keine Breitbandanschlüsse gab. Heute geht es in ausnahmslos jedem Online-Spiel nur und ausschließlich darum, der Erste auf der Bestenliste zu sein.

  3. “Aber selbst wenn es so wäre, warum haben Leute diesen Gedanken Online Games müssten für jeden fair sein, egal ob er bereit ist Geld oder Zeit zu investieren?”

    Weil Unfairness halt Scheiße ist. Weiß nicht was so schlimm daran sein soll sich mit anderen Spielern messen zu wollen und deswegen auch will, dass alles fair läuft. Andere sehen eben darin den Spaß. Sonst kann ich auch einfach ein Solo-Game zocken, die sowieso besser sind. Games wie diese sind repititiv und der einzige Grund für mich das auch nur anzufassen ist der Online-Aspekt. Für mich sind p2w games ein No-Go und gehören in die Tonne und finde es auch gut, dass die Mehrheit das genauso sieht. Ich rede jetzt nicht von diesem Spiel hier, vielleicht probiere ichs demnächst mal aus.

  4. “Weil Unfairness halt Scheiße ist. Weiß nicht was so schlimm daran sein soll sich mit anderen Spielern messen zu wollen und deswegen auch will, dass alles fair läuft.”
    Kommt darauf an, was du als Fair bezeichnest. Wenn Fair bedeutet, es gibt gleiches Recht für alle, egal ob man Mann ist oder Frau, welcher Nationalität man abstammt, wie alt man ist, oder ob man querschnittsgelähmt ist, dann würde Fair ja auch bedeuten, das Spiel darf niemanden bevorzugen, auch nicht denjenigen, der sich mehr Mühe gibt oder einfach besser ist. Ein wirklich faires Spiel wäre sowas wie Mensch-ärgere-dich-nicht, wo der Sieg einzig vom Glück abhängt – und das will niemand.
    Da geht es letztlich um die Frage, von welcher Variable der Sieg abhängen darf, und da gibt dir jeder andere Antworten. Ich hab mal von jemanden gelesen, der sich ungerecht behandelt fühlte, weil er einen Job hat und deshalb nicht jeden Tag 18 Stunden in ein Spiel investieren kann, und es nur fair gefunden hätte, wenn er sich mit dem Geld aus seinem Job das Spiel etwas erleichtern könnte. Das ist nicht so einfach mit der Fairness.

    “Sonst kann ich auch einfach ein Solo-Game zocken, die sowieso besser sind.”
    Und das hier sind einfach wahre Worte.

  5. @ StarlinM00N
    “Ich lege erstmal eine Decke auf dem Boden und setze mich drauf. In den Springbrunnen. Weil es geht.”
    Ohja ich vermisse unsere awesome Springbrunnen Decke. Nur braucht man das ja irgendwie gar nicht mehr, weil ich sowieso schon nie wieder meinen Eifer unter 100 kriege. Deswegen habe ich ja nun schon fast 30 Decken und Eifer Items für 2500 in der Bank.

    @ Baphomehmet
    “Heute geht es in ausnahmslos jedem Online-Spiel nur und ausschließlich darum, der Erste auf der Bestenliste zu sein.”
    Ja aber nicht für jeden der es spielt geht es darum.

    @ Voll die Nervensäge
    “Weiß nicht was so schlimm daran sein soll sich mit anderen Spielern messen zu wollen und deswegen auch will, dass alles fair läuft.”
    Daran ist gar nichts schlimm, nur man kann so vieles als unfair auslegen, weil es existiert einfach kein zu 100 % faires Spiel. Schach wird landläufig als das Spiel gesehen, wo derjenige gewinnt, der besser ist, doch auch da ist es ein riesen Unterschied, wer anfängt und wer als zweiter zieht. Sprich wenn du auf einem Schach Turnier als zweiter ziehst, ist es objektiv unfair für dich. In online Games ist es halt meistens wirklich eher so, dass Leute mit mehr Zeit einen riesen Vorteil besitzen, den man mit Geld maximal ein wenig ausgleichen kann. Auch in PvP Games kann man z.B. im Vor- oder Nachteil sein, wenn man einen besseren PC hat oder eine bessere Interverbindung oder sonstwas.

    “Für mich sind p2w games ein No-Go und gehören in die Tonne”
    Ja auf jeden Fall und so ein Game würde ich auch nicht spielen wollen. Nur wie gesagt ich kenne solche Spiele nicht einmal wirklich, weil ich sowas halt auch niemals spielen würde.

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