Das Open World Problem

Wie viele von euch vielleicht schon wissen, bin ich ein ganz großer Fan von Open World Games. Trotzdem oder sogar genau deswegen habe ich aber so meine Probleme mit einigen dieser Titel und gerade aktuell fällt mir dies extrem stark auf. Man hört zu dem Thema verschiedene Meinung, auch wenn die meisten davon positive sind wie z.B. beim neuen Zelda, Skyrim oder der Fallout. Wo ich mich dann manchmal fragen muss, wie können Leute über bestimmte Spiele eigentlich immer so extrem positiv sprechen? Wissen sie es einfach nur nicht besser, weil sie keinen guten Vergleich haben, oder stören sie gewisse Sachen wirklich nicht? Lassen sie sich einfach vom Hype mitreißen und wollen nicht als Hater dastehen? Letzteres würde ich sogar noch am meisten verstehen. Denn wie gesagt es gibt auch Leute die negativ über das Thema reden, bloß kann ich deren Kritik oft gar nicht ernst nehmen, da man dort einfach merkt, dass diese Art von Spielen nichts für sie ist und dann mögen sie es natürlich auch nicht. Ich selbst bin aber schon ein riesen Fan der Idee, die dahintersteckt, jedoch wird sie in meinen Augen oft nicht gut umgesetzt und wenn, dann oft sogar in Spielen, die viel weniger Beachtung bekommen, als sie eigentlich verdient hätten. Weil jeder liebt das neue Zelda und es ist ja sowieso das beste Game was die Wii U jemals zu bieten hatte richtig? Das ist einfach so unendlich falsch! Mit Xenoblade Chronicles x gab es schon viel früher ein Open World Game, was eigentlich in jeglicher Hinsicht besser war. Letztens wurde mir dann mehr oder weniger durch Zufall ein YouTube Video empfohlen, wo jemand darüber redet, warum für ihn Gothic 3 das beste Spiel aller Zeiten ist. Da war ich echt überrascht, weil sonst wird dieser Titel gerade von Fans der früheren Teile oft stark gemieden. Bloß wenn man sich anhört, warum er dieses Spiel so genial findet, dann kann ich ihn sogar echt verstehen und ich kann auch sehen, dass er diese Dinge in anderen Open World Games einfach nicht finden wird. Ebenso beschwerte sich letztens jemand bei mir, warum Open World Games manchmal so Scheiße sein müssen und warum viele Spiele so schlecht mit ihrer großen Welt umgehen. Was macht nun aber ein gutes Open World Game aus und was macht es schlecht? Genau das will ihn nun versuchen zu erläutern. Natürlich kann ich es dabei aber nur aus meiner Sicht beschreiben und wenn ihr die Kritikpunkte, die ich an den Games habe, trotzdem mögt, dann ist das ebenso. Doch für mich ist das Open World Feeling etwas ganz Spezielles und ich hasse es, wenn Games die eigentlich gut sein könnten, komplett darin versagen, dieses gut rüberzubringen.

Fange ich mal damit an, was für mich überhaupt ein Open World Game ausmacht. Einige würden vielleicht sagen, es sind Games wo einem kein Weg vorgegeben wird und man sich komplett frei im Spiel bewegen kann. Sprich es gibt keine Reihenfolge, wie man das Game spielt, sondern kann frei entscheiden, wann man wo hingeht und was man dort macht. Dies würde dann aber bedeuten, dass auch Darkest Dungeon ein Open World Game ist. Weil auch da kann man die Levels spielen wie man will und keiner schreibt dir vor, was du wann zutun hast. Ich meine man kann sogar sofort in den letzten Dungeon gehen, wenn man es möchte. Ist das ein Open World Game? Nein das ist einfach ein Game, wo die Handlung keiner bestimmten Reihenfolge folgt. Eine Sache, die ich selbst nicht einmal mag. Einfach weil sowas meist weniger Story bedeutet und bei mir manchmal auch zu Verwirrung führt. Ab wann sollte ich wohin gehen? Habe ich jetzt was Wichtiges ausgelassen? Hätte ich an dieser Stelle vielleicht schon viel früher sein sollen? Dies sind eigentlich Dinge, die ich nicht gerade gerne mag. Besonders wenn Spiele es dann noch ähnlich wie Skyrim lösen und die Gegner in den Dungeons sich einfach deiner Stärke anpassen. Ich meine verdammt wie langweilig ist das? Ich meine gut, dann habe ich jedenfalls nicht das Gefühl, an einem Ort zu sein, wo ich noch nicht sein sollte, bloß ich habe dann auch nie das Gefühl, an einem Ort zu sein, wo ich noch nicht sein sollte! Was ich damit meine? Wenn man in einem Game an Orte rennt, wo man eigentlich noch nicht hinsoll und dann sofort von übermächtigen Gegnern gekillt wird, fühlt sich das natürlich etwas unschön an. Weil man denkt sich vielleicht erst hey, warum kann ich da noch nicht hin! Anderseits macht genau sowas ein Game in meinen Augen eigentlich viel interessanter. Weil man ärgert sich vielleicht kurz darüber, denkt dann aber, okay, da überlebe ich also noch nicht. Ich muss also stärker werden und zu einem anderen Zeitpunkt wiederkommen. Somit limitiert sich die Beweglichkeit auf der Weltkarte zwar etwas, aber genau das finde ich eigentlich gut. Denn für mich ist ein Open World Game eines, wo man sich frei in der Welt bewegen kann. Was nicht heißt, dass ich sofort überhin hinkommen sollte. Weil sonst gäbe es ja gar keine Orte, die man später noch erforschen kann. Wenn ich sofort überall hinrennen kann, fühlt sich ja kein Ort mehr besonders an. Ebenso sollten die Gegner wie schon erwähnt sich niemals dem Spieler anpassen. Vielmehr sollte der Spieler dazu gezwungen werden, sich den Gegnern anzupassen.

Weil ansonsten endet es halt wie in Skyrim oder einem MMORPG, wo sich schnell nichts mehr Besonders anfühlt. Okay erst töte ich lv 1 Wölfe, dann lv 4 Wölfe und später dann lv 8 Wölfe, die dann eine leicht andere Farbe haben… Ich meine in Skyrim versuchen sie das schon etwas anders zu machen, doch letzten Endes ist es einfach das. Die Gegner Leveln mit dir mir mit, damit sich auch ja kein Sieg jemals so anfühlt, als hätte man ihn groß verdient. Viel besser finde ich da spiele wie die Gothic-Reihe. In eigentlich jedem der Teile gibt es verschiedene Stärken von Gegnern, die man ihnen auch oft schon aus der Entfernung ansehen kann. Denn logischerweise wird ein 2m großer Orc stärker sein als ein kleiner Scavenger. Zu Beginn muss man sich halt damit zufriedengeben, diese kleinen Scavenger zu töten. Nach einiger Zeit kann man sich dann vielleicht auch mal mit einem Wolf anlegen und viele Stunden später tötet man dann seinen ersten Orc und denkt sich: Cool, ich kann jetzt Orcs töten! Da gibt es direkt mehrere Orte, die ich vorher nicht erkunden konnte, weil da Orcs rumhängen. Genau sowas liebe ich wirklich an Open World Games. Die Orte existieren zwar schon von Anfang an, trotzdem limitiert aber die stärke meines Charakters diese zu erkunden. Wisst ihr was so etwas schafft? Motivation! Was das Gegenteil davon schafft ist, wenn es nur 5 Gegnertypen gibt und die an späteren Orten einfach nur andere Farben haben… Weil dann hat man eben nicht dieses coole Gefühl von „Oh ich habe zum ersten Mal Monster x besiegt!“ Dann heißt es nur oh ich schaffe jetzt die Startgegner mit den anderen Farben. Ansonsten finde ich es auch cool, wenn man in einem Open World Game schon im Startgebiet viel stärkere Geg er treffen kann. Weil sowas ist ja einer der Vorteile, von Open World Games. Sie können sich so etwas erlauben! Stellt euch mal vor in einem Game wie Tales of würde im ersten Dungeon ein Gegner auftauchen, der euch mit einem Schlag töten kann und mehr aushält als der erste Boss. Sowas wäre dämlich und frustrierend (der T-Rex aus FF8 zählt jetzt einfach mal nicht weil der war awesome) In einem Open World Game ist es aber schon möglich so etwas zu bringen, denn die Kämpfe sind eigentlich immer optional (oder sollten es wenigstes sein, da man ja drum herumlaufen kann). Das tolle ist eben sowas schafft dann auch Motivation plus man kann sich bei Bedarf schonmal an solchen Gegnern auszuprobieren um zu sehen, wie weit man noch davon entfernt, ist an Ort zu gehen wo möglicherweise nur solche Teile rumhängen. Ein Spiel was dies besonders gut hinbekam war Xenoblade Chronicles x. Hier laufen auch im Startgebiet schon riesige lv 80 Teile rum die einen one hitten könnten, bevor man überhaupt darüber nachdenken kann, wegzulaufen, doch da sie nicht direkt aggressiv sind, ist das auch okay. Dies erschafft übrigens eine weitere positive Sache, nämlich, dass die Welt realistischer und belebter wirkt. Warum sollten nur Monster der gleichen stärke an einem Ort leben? Okay bei einigen macht das schon Sinn, bei anderen aber nicht unbedingt. Wer soll diese riesen Teile bitte aufhalten einfach überall hinzugehen wo sie wollen? Niemand. Außerdem warum sollte das hier überhaupt der Ort mit den schwächsten Monstern sein, ich meine die Mains landen hier komplett durch Zufall. Aus diesem Grund gibt es hier halt auch in jedem Gebiet stärkere und schwächere Monster und da können neben billigen lv 12 Teilen auch mal ein lv 40 Krokodil lauern. Ich meine wieso nicht? In der echten Wildnis wäre das auch nicht anders. Da leben auch riesige Krokodile in Gewässern neben Antilopen und wie auch immer die ganzen anderen Tiere da heißen.

Ebenso mag ich Spiele, wo nicht alles sofort aggressiv sein muss. Ich erwähnte ja schon wie es bei Xenoblade Chronicles x Gegner gibt, die sich dem Spieler gegenüber völlig passiv verhalten. Ich finde sowas ist echt eine coole Sache. In Gothic greift einen auch nicht jedes Vieh sofort an, nur weil es einen sieht. Jeder Gegner hat hier seine ganz eigenen Scripts. Die meisten warnen einen sogar vor, bevor sie angreifen. Also praktisch so wie es viele echte Tiere tun würden. Wenn man ihnen zu nahekommt, machen sie erst Drohgebärden und wenn man dann einen Schritt zurück macht, lassen sie wieder ab von einem. Geht man aber näher ran oder ignoriert ihre Drohung, dann greifen sie an. Das machen jedoch nicht alle Gegner so. Orcs oder Wölfe greifen einen hingegen meistens sofort an, da sie halt aggressive Gegner für den Spieler sind. Wölfe, weil sie einen fressen wollen und Orcs, weil sie halt die Feinde der Menschen sind. Doch nicht nur das, Gegner bekämpfen sich in dem Spiel auch gegenseitig und lassen sogar vom Spieler ab, wenn sie auf etwas treffen, was sie noch weniger mögen. Wie gesagt wirklich jedes Vieh Gothic hat seine ganz eigenen Scripts und sowas finde ich total genial. Weil man lernt diese Verhaltensweisen im Laufe der Spiele kennen und kann diese dann auch ausnutzen. In vielen Open World Spielen wird dich hingegen einfach alles angreifen, was kein NPC ist. Wirklich einfach alles, sobald es dich sehen kann. Sowas wirkt dann eher weniger realistisch auf mich. Und ja, eine realistisch und belebte Welt finde ich sehr wichtig für ein Open World Game, weil warum sollte man sonst überhaupt eines machen? Nur damit man sagen kann, man hätte eines gemacht? Praktisch wie Zelda es getan hat? Aber gut dazu später mehr, eigentlich war ich ja gerade noch bei etwas ganz anderem, nämlich der Motivation des Spiels für den Spieler.

Ich sagte ja es sei gut erst einmal die Orte zu limitieren, an denen der Spieler überleben kann. Dies hält Leute aus meiner Sicht nämlich davon ab, seine Weltkarte lächerlich groß aufzublähen, was an sich sowieso schon totaler Schwachsinn ist. Ich meine wer kam auf die Idee, dass eine größere Weltkarte ein Spiel in irgendeiner Form besser macht? Oh cool, ich brauche 4 Stunden von einer Ecke zur anderen, yeah!? Das ist so als ob ich sagen würde: Cool, ich brauche anstelle von 30 Minuten ganze 2 Stunden um zur Schule zu laufen, ist das nicht klasse! Weil versteht mich nicht falsch, mir ist schon klar, dass eine größere Weltkarte eigentlich mehr Inhalt suggerieren soll, nur leider tut es dies in vielen Fällen nicht! Viel mehr kommt es mir so vor, als ob eine größere Weltkarte einfach nur mehr Luft zwischen den interessanten Orten eines Spiels schafft damit es… länger dauert von Punkt A nach Punkt B zu gelangen? Weil ja ich weiß ich sagte vor kurzem etwas dazu, dass sich Welten realistisch anfühlen sollen und in der Realität liegen zwei Städte nicht 10 Minuten Fußmarsch auseinander. Bloß wird es so viel realistischer, wenn sie dann 30 Minuten auseinanderliegen? Besonders wenn auf diesen 20 zusätzlichen Gehminuten einfach nichts passiert? Die Antwort hier muss einfach nein sein. Gothic 3 hatte eine für damals wirklich gigantische Weltkarte, trotzdem hat sie sich aber niemals unbelebt oder langweilig angefühlt. Also bis auf das riesige Wüstenareal vielleicht, aber okay, ich würde ja auch nie sagen das Game sei perfekt. Trotzdem ist es in der Gothic-Reihe aber meistens so, dass es eigentlich ständig etwas zu finden gibt. Ein Lagerfeuer mit Gegnern, eine Höhle, ein Haus usw. Wenn ich da jetzt aber mal im Vergleich das neue Zelda nehme. Ich meine in dem Game gibt es 900 verstecke Krogs und unzählige Schreine doch trotzdem es gibt ernsthaft Stellen, wo du trotzdem 10 Minuten langlaufen kannst ohne, dass auch nur das geringste passiert oder zusehen ist. Also wenn man Random Gegner jetzt mal nicht mitzählt, was ich einfach mal nicht tue. Solche Stellen erzeugen einfach langweiligen Leerlauf und jetzt kommt mir nicht mit: Ja dann geh halt nicht an diese öden Stellen!

Ich meine kommt schon, es ist ein Open World Game, da sollte es eigentlich ums erkunden und entdecken gehen! Manchmal hatte ich dann aber eher das Gefühl, an einem Punkt im Game zu sein, wo man eigentlich gar nicht hinkommen soll. So als wäre das eine Stelle, wo die Macher gar nicht dran dachten, dass man dort hingehen könnte, weswegen sie da einfach mal nichts hingemacht haben. Das ist nicht wie Open World funktioniert! Wie gesagt eigentlich ist für mich der Sinn einer Open World Realismus zu schaffen und den Erkundungsdrang anzustacheln. Sowas schafft man eben auch indem man Orte vorerst durch die Stärke bestimmter Gegner limitiert. Ebenso kann man es sich dann meiner Meinung nach auch erlauben, die Weltkarte kleiner zu halten. Weil man will dem Spieler ja auch nach vielen Spielstunden noch neues bieten können. Dies schafft man aber nicht, wenn der Spieler nach 2 Stunden schon die gesamte Weltkarte gesehen hat. Also muss man die Karte einfach größer machen? Nein. Limitiert bestimmte Orte halt durch bestimmte Dinge. In alten Zeldas haben sie das z.B. mit Random Steinen gemacht die im Weg liegen. Klar sowas ist heute nicht mehr zeitgemäß, aber ihren Sinn und Zweck erfüllten sie alle Male. Xenoblade limitierte spätere Gebiete halt mit ihren starken Gegnern und sowas ist völlig okay. Denn was gibt es cooleres, als ein Open World Game voller Geheimnisse? Vielleicht mit verstecken Orten, wo superstarke Gegner rumhängen und man sich dann fragt, was bewachen die wohl? So etwas schafft einfach Motivation gerade diese Orte erkunden zu wollen und somit auch Motivation, im Spiel voran zu kommen, um stärker zu werden. Genau an dieser Motivation versagen einige Open World Games aber kläglich. Ganz besonders Skyrim und Zelda Breath of the wild.

Denn wie schon gesagt in Skyrim Leveln die Gegner mit und die Dungeons sehen sowieso ständig gleich aus. Auch die Belohnungen, die man erhält, passen sich deinem Level an, damit wie schonmal erwähnt, sich auch ja nichts gut oder erkämpft anfühlt! Da findet man kein supercooles Item in einem superkrassen Dungeon, den man grad so geschafft hat. Entweder du schafft den Dungeon schon oder noch nicht und wenn du ihn schaffst, sind die Items es sowieso schon nicht mehr wert. Weil du brauchst ja eh schon Items auf dem gleichen Level, um den passenden Dungeon überhaupt zu schaffen. Sowas ist einfach dumm und tötet jegliche Motivation. Denn selbst wenn man den Ort schon auf kleinem Level schaffen würde und sich einfach mehr anstrengen würde, wäre auch die Belohnung auf diesem kleineren Level und es somit absolut nicht wert. Das motiviert doch total oder? Was nun mein Problem mit Breath of the wild ist? Ganz ehrlich, dazu alleine könnte ich schon einen eigenen Artikel machen und werde ich irgendwann sicher auch. Jedoch erst, wenn ich es durchgespielt habe. Aktuell kann ich aber schon einmal sagen, dass die Weltkarte viel zu groß und unbelebt ist und das Erkunden einfach mal Null motiviert. Wieso es nicht motiviert? Weil man als Belohnung sowieso immer genau denselben Mist bekommt. Weil egal was man auf der Weltkarte findet, es ist entweder ein Krog-Samen, ein Schrein, ein Rückblick (wobei einem hier sogar gesagt wird wo diese sind) oder irgendwo noch das Master Sword, aber soweit ich informiert bin war es das. Keine supercoolen Geheimnisse oder sonstwas. Wisst ihr ein paar Mal dachte ich sogar erst was richtig Cooles gefunden zu haben, nur um dann zu erfahren, dass es am Ende doch nur wieder einen Schrein als Belohnung gibt, sigh. Wisst ihr in alten Zelda Games war es auch so, dass es oft Herzcontainer als Belohnungen für bestimmte Dinge gab, aber es war halt nicht immer so! Es gab auch Mini Games wo man sowas wie größere Taschen für Items oder Rubine bekommen hat. Oder man bekam eine zusätzliche Flasche oder fand eine Skulltula. Dadurch war das erhalten eines Herzcontainers wirklich etwas Besonders. Ebenso konnte man oft rätseln, was es bei bestimmten Dingen wohl als Belohnung geben würde. Manchmal sah man auch Herzcontainer aus der Entfernung und fragte sich ewig, wie man dort wohl hinkommen würde. Sowas motivierte den Weg dazu zu finden und ließ einen spekulieren, was man wohl bei Mini Game X als Belohnung kriegen würde. Auch die Skulltulas zu sammeln motivierte, da es dafür ja jedenfalls eine richtige Quest gab, wo man nach und nach auch seine Fortschritte sehen konnte. Bei Breath of the wild hingegen sammelt man einfach Krog-Samen, damit man mehr Items tragen kann, dessen Limitierung sowieso einfach nur nervig ist. Sprich man sammelt nervige Items, um eine nervige Sache weniger nervig zu machen. Wahnsinn oder? Ansonsten gibt es wie gesagt die Schreine, die einfach Mini-Versionen von Tempeln der früheren Teile sind. Da man also schon immer genau weiß, was man finden wird, motiviert das Suchen wirklich nur minimal und die Welt fühlt sich schnell öde an. Einfach weil man sowieso schon weiß, dass es nicht wirklich was Tolles zu finden geben wird, außer dem dem Zeug, was man halt schon kennt.

Wisst ihr was viel cooler in einem Open World Game wäre? Stellt euch vor ihr findet eine total krass gut versteckte Höhle, mit Gegnern die ein einzigartiges Design haben. Oder in einer verstecken Höhle eine weitere verstecke Höhle, wo dann ein legendärer Special Boss auf euch wartet. Oder ihr findet eine versteckte Truhe, die ihr noch nicht öffnen könnt und fragt euch dann über 300 Spielsunden, wie man die aufkriegt. Dann findet ihr es endlich heraus und es fühlt sich so verdammt gut an! In welchem Spiel es so etwas gibt? In Xenoblade Chronicles x, was meiner Meinung nach auch das beste Open World Game ist, was ich seit Gothic gespielt habe. Denn die Weltkarte ist einfach genial aufgebaut und bietet unendlich viele Geheimnisse zum Finden. Es gibt hier auch keine nutzlosen Orte, da man jeden Ort freispielen kann durch ein Quest, einen Boss oder indem man ein bestimmten Item findet. Außerdem hat das Spiel einfach eine unfassbar geniale BGM, übrigens genauso wie Gothic. Und Zelda hat… immer mal coole BGMs aus älteren Titeln. Nach diesem langen Gerede zur Limitierung und Motivation möchte ich jetzt noch zwei weitere Dinge anbringen. Diese wären Schwierigkeitsgrad und Ladezeiten. Beim Schwierigkeitsgrad bin ich ja sehr speziell wie ihr wisst und ich liebe einfach fordernde Spiele. Das ist dann sogar eine der wenigen Sachen, was Breath of the wild wirklich gut kann. Denn ich liebe nichts mehr in einem Open World Game, als wenn man als totaler Noob einfach irgendwo mitten drin startet und dann erstmal versuchen muss zu überleben. In Breath of the wild bin ich bestimmt im Stadtgebiet schon 10-mal Game Over gegangen und ich liebe sowas einfach. Man wird sofort für Fehler die man macht bestraft und lernt dadurch diese nicht zu wiederholen. Auch Gothic konnte dies ziemlich gut. Ich hab das Game bestimmt 3-mal neugestartet bis ich mal lebend zur ersten Stadt gekommen bin, weil ich mich immer sofort mit den Scavengern anlegen wollte. Ich liebe es halt einfach mich in solch einer Welt langsam nach oben zu arbeiten. Das macht mir sogar viel mehr Spaß als später, wenn an dann superstark ist.

Ab da fangen Spiele dann eigentlich an mir kaum noch Spaß zu machen, weswegen Skyrim halt nach einer gewissen Zeit immer langweiliger wurde. In Gothic passiert einem das halt kaum, weil da ist es am Ende einfach schwer gegen Massen an Orcs gleichzeitig zu kämpfen, selbst wenn man einen schon locker schafft. Ein anderes Spiel was ich unter diesem Aspekt geliebt habe war Fallout 4. Ich finde sowieso, dass Fallout 4 praktisch alles besser macht als Skyrim. Ich meine die Story ist um Welten besser, die Entscheidungen welcher Gilde man sich anschließt hat einen echten Einfluss auf die Handlung, die Welt ist sehr viel besser und motivierender aufgebaut und selbst das Suchen bestimmter Sammel-Gegenstände motiviert total. Diese haben hier dann nämlich Bonus-Effekte, weswegen man sich immer richtig freut diese zu finden. Stellt euch mal vor, bei Zelda würden Krog-Samen irgendwie die ATK des Helden erhöhen, wäre das nicht awesome! In Fallout 4 kann man Zeitschriften finden, die bestimmte Werte oder Effekte Boosten. Trotzdem wird das Spiel aber niemals zu einfach. Also jedenfalls nicht wenn man es wie ich auf Survival spielt. Was für mich wirklich eine der besten Open World Erlebnisse überhaupt war. Es könnte sogar fast an meinen Gothic 2 Hype von damals rankommen. Denn in diesem Modus darf man nur speichern, wenn man in einem Bett schläft. Außerdem muss man ständig Essen und Trinken, weil man sonst total krass negative Effekte bekommt und wird auch ständig krank, damit man öfters mal den Arzt aufsuchen muss. Zu Beginn war das Game deswegen echt die Hölle für mich, aber das geniale halt auch später bleibt es mit diesen Dingen schwer. Selbst wenn ich legendäre Supermutanten schon total leicht töten kann, muss ich trotzdem dauerhaft aufpassen, dass mir nicht das Essen oder Trinken ausgeht. Oder mein Char zu müde wird oder krank wird. Ebenso darf man hier nicht Schnellreisen, eine Sache die mich an Spielen wie Skyrim sowieso nur nervte. Weil natürlich nutzt man die Funktion, einfach weil man durch die riesige leere Weltkarte ja dazu gezwungen wird. Nur damit schaltet man die große Weltkarte ja praktisch wieder aus, da man an den meisten Stellen sowieso maximal einmal kurz vorbeirennt, wozu das alles denn überhaupt!? Nur damit es mehr sinnlose Orte mit sinnlosen Random Dungeons geben kann, wo es eh nur sinnlose Belohnungen gibt? Da werde ich doch lieber zum Laufen in einer kleinen Weltkarte gezwungen, wo man dann jedenfalls noch die Motivation hat links und rechts vom Weg Sachen zu erkunden.

Übrigens finde ich das Schnellreisesystem nicht in jedem Game schlecht. Xenoblade wäre nicht mal ohne ausgekommen, auch wenn ich da später eh nur noch mit meinem Mecha geflogen bin, weil kommt schon, wer würde das nicht tun? Bloß zu Beginn geht das noch nicht und da finde ich die Möglichkeit sich von einer Quest aus zurück in die Stadt zu warpen schon extrem notwendig. Besonders da man im Laufe einiger Quests sehr oft die Gebiete wechseln muss. Nur dieses Spiel kann sich dieses System auch mehr als erlauben, denn man will ja trotzdem alle Gebiete absuchen wegen den ganzen versteckten Dingen. Und wenn ich schon bei dem Game bin, kann ich direkt zu den Ladezeiten kommen. Ich meinte ja ein Open World Game ist für mich eines, wo ich im Grunde genommen überall hingehen kann, auch wenn bestimmte Orte zunächst noch limitiert sein werden durch die stärke meines Charakters. Was ist nun aber, wenn Orte durch ständige Ladezeiten „limitiert“ wären? Nicht so toll oder? Hier gibt es für mich drei Wege, mit dieser Problematik umzugehen. Xenoblade Chronicles x wäre dabei ein Spiel für mich, was einen guten Mittelweg gefunden hat. Sprich die Weltkarte hat keine Ladezeiten, jedoch gibt es einen Ladebildschirm, wenn man in die Stadt geht. Innerhalb der Stadt gibt es dann aber wieder keine Ladezeiten, dafür kann man aber auch kaum Gebäude betreten. Für mich ist sowas ein Mittelweg. Weil okay es ist nervig, kaum Gebäude betreten zu können, nur jedes Gebäude wäre dann wieder sein eigener Ladebildschirm und will man das wirklich? Ich schaue in deine Richtung Skyrim. Ich meine ist ja toll, dass ich in jedes Haus gehen kann, doch wenn jedes davon erstmal 30 Sekunden laden muss, ist es schnell nicht mehr so cool mit der „Open World“. Und sagt mir jetzt nicht anders sei es nicht möglich, denn das ist einfach falsch! Gothic ist ein uraltes Game und das konnte es! Es gibt hier wirklich nur Ladezeiten, wenn man mal in eine Mine oder einen Dungeon geht. Jedoch nicht beim Betreten einer Stadt oder eines Hauses und man kann in dem Game wirklich in praktisch jedes verdammte Haus gehen! Ebenso braucht mir jetzt keiner zu sagen: Ja aber Gothic hat auch voll die üble Grafik. Teil 3 hatte für damalige Verhältnisse eine Top Grafik und wisst ihr womit zusammen das erschien? Mit Oblivion, was ich an sich übrigens für ein gutes Spiel halte und um Welten besser als Skyrim. Trotzdem hat aber auch hier jedes Haus wieder einen Ladebalken. Gothic 3 was zeitgleich erschien aber nicht und die Grafiken nehmen sich jetzt nicht so riesig viel. Wieso konnte das eine Spiel es und das andere nicht? Ganz ehrlich ich weiß das auch nicht, ich sehe daran aber, dass es gehen könnte! Ein weiterer Beweis hierfür ist das neue Zelda, was das nämlich ebenfalls hinbekommt! Und ja ich meckere nicht nur über das Spiel rum, es hat auch wirklich seine positiven Seiten. Ich meine da kann man auch einfach in jedes Haus latschen ohne, dass es nervige Ladezeiten gibt, die das Feeling der offenen Welt zerstören würden. Also ich sehe es geht schon, bloß es machen nicht alle weil…. gehört das mit zum Charme eines Elder Scrolls Games oder so? Keine Ahnung aber ich finde es peinlich, wenn ein uraltes Spiel das besser packt als das all so groß gepriesene Skyrim. Genau wie es eigentlich tragisch ist, dass Xenoblade Chronicles x für mich Breath of the wild locker in jeder Hinsicht in die Tasche stecken kann und das obwohl ich weder ein Fan von Sci Fi, noch von Mechas bin, dafür aber ein riesen Fan von Zelda. Ich meine was lief da schief? Oder liegt es an mir?

Fazit:

Open World Games können genial sein und einen in faszinierende Welten entführen, aus denen man dann hunderte Spielstunden nicht mehr auftauchen möchte. Genauso können sie einen aber auch total frustrieren mit ihrer riesigen und nutzlosen Welt, blöder Ladezeiten und einem unmotivierendem Level-System. Für mich stellt sich oft einfach die Frage, muss neuerdings alles Open World sein, nur weil die Entwickler es tun können? Und wenn sie das schon machen, dann doch auch bitte anständig. Gebt uns Welten, die es sich auch lohnt zu entdecken! Mit Geheimnissen über die wir Rätseln können und nicht einfach nur einer Sisyphusarbeit von nutzlosen Gegenständen, damit wir sagen können wir haben es einfach gefunden. Gebt dem Spieler lieber einen anständigen Bonus, wenn er dies tut. Gebt ihm geheime Storys zum Finden, legendäre Items oder einzigartige Orte und Gegner. Das ist wie ein Open World Game sein soll und wenn ein Game solche Sachen nicht beinhalten soll, dann macht es einfach linearer. Also nicht wie bei FF13, wo man einfach geradeaus läuft, doch man muss ja nicht immer nur eines von beiden Extremen haben. Ich hoffe mir für die Zukunft wirklich mehr Open World Games wie Xenoblade Chronicles x und bitte weniger wie Zelda Breath of the wild. Games wie Fallout und Skyrim wird es sowieso weiterhin geben und ich denke sie sind okay, solange sie es mehr wie Fallout und weniger wie Skyrim machen (kommt schon Bethesda) und wenn dann gebt dem Spieler halt eine Option, sich das Spiel besser zu machen durch Dinge wie den Survival Mode. Weil ganz ehrlich, ich erwarte ja gar nicht, dass sie geniale Games wie Gothic heutzutage noch erschaffen, weil der Zug ist eh längst abgefahren. Trotzdem will ich aber auch weiterhin anständige Open World Games spielen und warte jetzt schon gespannt auf den nächsten Anwärter. Ja ich gucke in deine Richtung neues Xenoblade.

2 Gedanken zu “Das Open World Problem

  1. Die Frage, was genau ein Open World Game ausmacht, ist eine wirklich gute. Ich glaube, für viele bedeutet “OpenWorld” einfach ein Spiel, das keine Levelgrenzen (also unsichtbaren Wände) hat. Aber genau genommen ist das Bullshit, denn auch in jedem OpenWorld-Game ist die Weltkarte irgendwo zu Ende und das wird meistens über unsichtbare Wände geregelt (muss es ja einfach). Außer man macht es vielleicht so wie in vielen Final Fantasy- und RPG-Maker-Spielen, wo man die World map auf der einen Seite verlässt und einfach auf der anderen wieder rauskommt, quasi als wäre das ein Globus. Allerdings sagt doch niemand, dass Final Fantasy Open-World-Spiele wären. Obwohl es gerade auf den ersten Teil, den ich übrigens einfach nur unspielbar finde gerade deswegen, durchaus zutreffend wäre.

    Aber wenns die Levelgrenzen nicht sind, was macht denn dann ein OpenWorld-Game aus? eine weitere Möglichkeit wäre zu sagen, OpenWorld ist ein Spiel, das keine Ladezeiten zwischen Gebieten hat, oder besser wenn die Welt in einem Stück zusammenhängt. Nun trifft aber auch das auf die meisten OpenWorld-Games nicht zu. In Assassin’s Creed hat jede Stadt ein eigenes Gebiet und in Witcher 3 sind es auch wenige große, aber trotzdem nicht fließend zusammenhängende Gebiete. The Elder Scrolls hat wie du sagst Ladezeiten bei den Häusern und auch bei Zelda sind zumindest die Schreine abgegrenzt. Xenoblade ist vergleichsweise offen, ist aber auch nicht vollends ohne Einzelgebiete wie die Quartiere ausgekommen.

    Davon abgesehen, was soll das überhaupt? Ganz ehrlich, Levelgrenzen sind eigentlich das beste, was ein Videospiel haben kann. Es verbessert die Performance, macht es für Entwickler einfacher und verbessert auch die Erfahrung für den Spieler, weil man das Spiel so erleben kann, wie es vorgesehen ist und wie es am meisten Eindruck erzeugen kann. Es gibt für mich nichts frustrierenderes als wenn ich abkürze und dann sehe ich: Oh warte, wenn ich das auf diese Weise gemacht hätte wäre es total cool gewesen und so wie ich es gemacht habe war es total lame… Durch Levelgrenzen können die Entwickler beeinflussen, wo der Spieler langgeht und das Spiel dann so designen, dass es auf diese Weise am meisten Spaß macht. Und es läuft eben auch flüssiger, wenn das Spiel nicht jeden Kack-Baum in zwei Kilometern Entfernung jetzt schon laden muss, der mir jetzt noch am Arsch vorbei geht.
    Warum würde man etwas, das so nützlich und sinnvoll ist, entfernen wollen? Tja, leider machen die Entwickler es einfach, weil die Technik vorangeschritten ist und sie es einfach können. Aber ich habe lieber die maximale Spielerfahrung, als dass ich über jeden Berg und jeden Stein klettern kann, was doch eh total langweilig ist.

    Aber zurück zum Thema. Wenn es weder die Zusammenhängende Welt noch Fehlen von Levelgrenzen ist, was macht ein Spiel dann zu einer OpenWorld? Die große Spielfreiheit? Das kann man erst Recht nicht als Faktor zählen. Denn dann wären ja auch Super Mario Odyssey oder gar Yandere Simulator OpenWorld-Spiele. Davon abgesehen, dass Freiheit eine absolut schwammige Eigenschaft ist. Klar, man kann viele Wege gehen und viele Dinge tun, aber man kann eben auch nicht ÜBERALL hin (denn irgendwo ist die Weltkarte zuende) und man kann auch nur solange das tun, was man will, solange man etwas tun will, was in das Spiel einprogrammiert wurde. Inwiefern unterscheidet sich das von einem herkömmlichen Spiel? Gar nicht.

    So wie ich das sehe, gibt es mehr Dinge, die gegen OpenWorld-Games sprechen als dafür. Als ein eigenes Spielgenre dürfen sie gerne existieren, aber ich würde mir wirklich wünschen, dass sie jetzt nicht etablierte Spielserien wie Zelda oder Super Mario daraufhin ummodeln, weil das einfach der aktuelle Trend ist. Wirklich gut umsetzen können das wie mir scheint nur die wenigsten Studios und dann sollen sie es lieber lassen und sich auf Dinge konzentrieren, von denen man auch weiß, dass sie das Spiel verbessern werden.

    Eine Sache habe ich an deinem Artikel zu bemängeln: Du sagtest, es gibt bei Breath of the Wild Gebiete, wo es einfach absolut gar nichts gibt. Das kann ich bei meinen 750+ Krogs nicht ganz bestätigen. Einen Krog pro Wald, Berg oder Ruine gibt es eigentlich immer, und wenn das nicht der Fall ist, dann wenigstens ein paar Truhen oder eine seltenere Waffe, die man sich dort immer wieder beschaffen kann. Wenn du sowas nicht siehst, dann hast du es höchstwahrscheinlich einfach nicht gefunden.
    Ob man das jetzt als die Mühe des Suchens wert befindet, ist eine andere Sache. Aber leblose Leere kann man dem Spiel eigentlich nicht vorwerfen.

  2. The Witcher 3 Shino…. ich habe das Spiel vor kurzem angefangen und es scheint seinem Ruf gerecht zu werden. Es hat eine sehr dichte Realistische Welt, Kämpfe und Gegner bei denen man nachdenken muss und keine Ladezeiten für Häuser usw. – sollte genau das sein was du suchst.
    Aber ich bin noch nicht sehr weit und kann es daher noch nicht sicher sagen.

    ” Mit Oblivion, was ich an sich übrigens für ein gutes Spiel halte und um Welten besser als Skyrim.”
    Warum denn das? Zur Info: Ich habe Morrowind und Oblivion durchgespielt, in Skyrim aber nach 15 Std. oder so aufgehört. Allerdings nicht weil ich es schlechter fand, es war für mich eben nur “more of the same” und daher nicht so motivierend.

    Ansonsten sehe ich das Thema ähnlich wie du, aber bei deinem Gothic Artikel hatten wir ja schonmal darüber geredet^^ (was inzwischen schon ewig her ist)

    Wenn es nicht so alt wäre würde ich dir hier nochmal Might and Magic 7 empfehlen und tue es aber trotzdem xD
    Hier kannst du echt überall hingehen wo du willst, solange du stark oder geschickt genug bist (nach der Beginnerinsel). Habe es in dem Spiel sogar einmal durch einen extrem langen und mit viel zu starken Mostern belebten Dungeon geschafft (mit unsichtbarkeitszauber und laufen^^). Der führt in ein anderes Land und habe halt da und auf dem Weg viele seltene Items abstauben können, die ich eigentlich noch gar nicht haben sollte (aber keine Sorge sowas macht das Spiel nicht kaputt, die Gegner sind immernoch stark genug).
    Und auch sonst trifft man oft auf Gegner die total OP sind. Auf der Anfangsinsel z.B. gibts einen Drachen, vor dem öfter gewarnt wird und in seiner Höhle kann man alles einsammeln und dann fliehen. ODER man schafft es tatsächlich ihn zu killen, was echt lange dauert und schwer, aber eben möglich ist^^

    Joa ansonsten gibt es dazu zu sagen:
    - die Grafik verursacht Augenkrebs
    - die NPCs/Gegner sind dumm wie stroh – aber es ist in dem Punkt eher Hack and Slay
    - wenn du was aktuelles willst spiel lieber Witcher 3^^
    - du steuerst eine Gruppe von 4 Personen, die du dir am Anfang zusammenstellst aus der Ego Perspektive
    - nimm einen Hexer mit in dein Team
    - die Welt ist in verschiedene große Gebiete aufgeteilt, an deren Grenzen man zum jeweils benachbarten Reisen kann (die Ladezeiten sind ein Witz mit heutiger Hardware)
    - die Gegner und Charaktere sind pixelige 2D Sprites….. 2D Shino!! xD
    - ab einem gewissen Punkt teilt sich die Story in zwei Pfade auf
    - du bekommst ziehmlich früh eine eigene Burg, welche du später ausbauen kannst und ein Land, du musst als Herr dieses mit den anderen Ländern interagieren (Storyquests)
    - du kannst später Fliegen und die nach einigen Ingame Monaten (recht lange Zeit) gerespawnten Gegner in den Anfangsgebieten in massen niedermähen und den Loot sammeln xD
    - du kannst eine Monsterhorde in eine Stadt locken und gegen die Dorfbewohner/Wachen kämpfen lassen und später den loot von den gefallenen sammeln (also die machen je nachdem echt die ganze Stadt platt^^)

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